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Zahlen & Fakten 2026

Fertighaus-Statistik 2026: alle Zahlen & Fakten

Wie verbreitet ist die Fertigbauweise wirklich? Wir bündeln die belastbaren Kennzahlen: Marktanteil, Entwicklung seit 2000, Preisspannen je Segment und den Zins-Korridor 2026 – jede Zahl mit Quelle und Jahr, gerundet und transparent gekennzeichnet.

Infografik zur Fertighaus-Statistik 2026 mit Marktanteil-Balkendiagramm und Kennzahlen
Die wichtigsten Fertighaus-Kennzahlen 2026 auf einen Blick (Quellen: BDF, Statistisches Bundesamt).

Fertighaus-Statistik 2026: die wichtigsten Zahlen

Kurzantwort: Rund 26,5 Prozent der 2025 genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser entstanden in Fertigbauweise (Quelle: BDF, 2025) – gut jedes vierte Haus. Seit 2000 (ca. 13–14 %) hat sich der Anteil damit fast verdoppelt. Die Preisspannen 2026 reichen vom Ausbauhaus (ab ca. 1.300–1.800 €/m²) über schlüsselfertig (ca. 2.000–2.800 €/m²) bis premium (über ca. 3.000 €/m²). Der Zins-Korridor liegt 2026 bei rund 3,6–4,3 %.

Alle folgenden Werte sind gerundete Näherungen aus den jährlichen Auswertungen des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) und der amtlichen Baustatistik des Statistischen Bundesamts. Wir kennzeichnen Näherungswerte mit „ca.“ und nennen jeweils Quelle und Jahr, damit Sie die Zahlen einordnen und weiterverwenden können.

ca. 26,5 %
Fertigbau-Marktanteil 2025
an genehmigten Ein- & Zweifamilienhäusern (Quelle: BDF, 2025)
3,6–4,3 %
Zins-Korridor 2026
typische Sollzinsspanne für Baufinanzierungen (Stand 2026)
ca. +13 %-Pkt.
Marktanteil-Zuwachs seit 2000
von ca. 13–14 % (2000) auf ca. 26,5 % (2025), gerundet (Quelle: BDF)

Marktanteil-Entwicklung 2000 → 2025

Der Fertigbau hat sich vom Nischenprodukt zum festen Bestandteil des Ein- und Zweifamilienhausbaus entwickelt. Die folgende Grafik und Tabelle zeigen den gerundeten Anteil an den jeweils genehmigten Ein-/Zweifamilienhäusern (Quelle: BDF).

0%10%20%30%14%200016%201018%201522%202024%202326,5%2025
Fertigbau-Anteil an genehmigten Ein-/Zweifamilienhäusern, gerundete „ca.“-Werte (Quelle: BDF).

Fertigbau-Marktanteil an genehmigten Ein-/Zweifamilienhäusern (gerundete „ca.“-Werte, Quelle: BDF).

JahrFertigbau-Marktanteil (ca.)Einordnung
2000ca. 13–14 %Fertigbau als Nische im Ein-/Zweifamilienhausbau
2010ca. 15–16 %stetiges, langsames Wachstum
2015ca. 17–18 %Holz-Fertigbau gewinnt an Akzeptanz
2020ca. 21–22 %erstmals über ein Fünftel der Genehmigungen
2023ca. 24 %Anteil steigt trotz rückläufiger Gesamtzahlen
2025ca. 26,5 %gut jedes vierte genehmigte EFH/ZFH in Fertigbauweise

Hinweis: Die Prozentwerte sind gerundete Näherungen der jährlichen BDF-Auswertung und dienen der Trend-Einordnung, nicht als amtlich exakte Jahreswerte.

Baugenehmigungen: rückläufiger Trend seit 2022

Die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser ist laut Statistischem Bundesamt seit 2022 spürbar rückläufig – vor allem gestiegene Bau- und Finanzierungskosten bremsen den Neubau (qualitative Einordnung). Bemerkenswert: Trotz sinkender Gesamtzahlen ist der Fertigbau-Anteil weiter gewachsen. Die Bauweise bleibt also anteilig gefragt, auch wenn insgesamt weniger gebaut wird.

Warum steigt der Anteil trotz weniger Genehmigungen?

Der Marktanteil beschreibt einen Anteil, keine absolute Menge. Sinkt die Gesamtzahl der genehmigten Häuser, kann der Fertigbau-Anteil dennoch steigen, wenn konventioneller Massivbau stärker zurückgeht als der Fertigbau. Absolute Neubauzahlen und Anteil sollten deshalb immer getrennt gelesen werden.

Preisspannen nach Segment (Stand 2026)

Die Quadratmeterpreise unterscheiden sich vor allem nach Ausbaustufe und Ausstattung. Die folgenden Werte sind Preisspannen für den Hauskörper – Grundstück, Bodenplatte und Baunebenkosten (typisch +15–20 %) kommen jeweils hinzu.

Preisspannen je Segment, Stand 2026 – ohne Grundstück und Baunebenkosten.

SegmentPreisspanne (Stand 2026)Typischer Umfang
Ausbauhausab ca. 1.300–1.800 €/m²Rohbau/teilausgebaut, Innenausbau in Eigenleistung
Schlüsselfertig (Volumen bis Mittelklasse)ca. 2.000–2.800 €/m²bezugsfertig, Standard- bis gehobene Ausstattung
Premium / Architektenhausüber ca. 3.000 €/m²individuelle Planung, hochwertige Materialien

Detaillierte Kalkulationen finden Sie im Ratgeber Hausbau-Kosten und bei den aktuellen Fertighaus-Preisen; Ihren individuellen Endpreis rechnen Sie im Kostenrechner durch.

Regionale Verbreitung & Zins-Korridor 2026

Regional: Der Süden Deutschlands gilt traditionell als Fertigbau-Hochburg – Baden-Württemberg und Bayern liegen bei der Verbreitung vorn, auch weil dort viele Hersteller ihren Sitz haben (qualitative Einordnung; exakte Länderquoten veröffentlichen Statistisches Bundesamt und BDF).

Finanzierung: Der Zins-Korridor 2026 liegt bei rund 3,6–4,3 % für typische Baufinanzierungen (Stand 2026) – ein zentraler Faktor für die Nachfrage. Wie sich das auf die Rate auswirkt, zeigt der Ratgeber Baufinanzierung 2026. Regionale Marktdaten je Bundesland finden Sie in der Regionen-Übersicht.

Fertighaus kurz erklärt: Definition & Kosten

Was ist ein Fertighaus?

Ein Fertighaus ist ein Wohnhaus, dessen Bauteile – meist Wände, Decken und das Dach – witterungsgeschützt im Werk vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle in wenigen Tagen montiert werden. Verbreitet ist der Holztafel- bzw. Holzrahmenbau. Der Fertigbau erreichte 2025 einen Marktanteil von rund 26,5 % an den genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern (Quelle: BDF) – statistisch also gut jedes vierte neue Haus.

Was kostet ein Fertighaus 2026?

Die Preise werden 2026 als Spannen für den Hauskörper angegeben (Stand 2026): Schlüsselfertige Fertighäuser liegen bei rund 2.000–3.500 €/m², ein Ausbauhaus beginnt bei ca. 1.300 €/m², da der Innenausbau in Eigenleistung erfolgt. Die konkrete Höhe hängt von Wohnfläche, Ausstattung und Energiestandard ab. Grundstück, Bodenplatte und Baunebenkosten (typisch +15–20 %) kommen jeweils hinzu und sind in den €/m²-Werten nicht enthalten.

Die wichtigsten Seiten

Zum Weiterlesen: der Fertighaus im Überblick, die aktuellen Fertighaus-Preise 2026, die Möglichkeit, die Fertighaus-Kosten zu berechnen, der Bungalow als Fertighaus, Modulhaus: Preise & Anbieter, der Ratgeber Fertighaus kaufen sowie Fertighaus-Hersteller vergleichen und der Überblick zum Mehrfamilienhaus.

Diese Statistiken zitieren

Sie dürfen die aufbereiteten Kennzahlen dieser Seite unter Angabe der Quelle verwenden. Bitte verweisen Sie zusätzlich auf die Original-Quellen (BDF, Statistisches Bundesamt) und behalten Sie den „ca.“-Charakter der gerundeten Werte bei.

Zitierhinweis

Empfohlene Zitierweise: „Fertighaus-Statistik 2026, Hausbau-Grundrisse – Datengrundlage: Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) & Statistisches Bundesamt.“

Kurz-URL: Hausbau-Grundrisse/fertighaus-statistik

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Häufige Fragen zur Fertighaus-Statistik

Antworten zu Marktanteil, Entwicklung, Preisspannen und Baugenehmigungen – mit Quellenangaben und Jahr.

Wie hoch ist der Marktanteil von Fertighäusern in Deutschland?
Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) beziffert den Fertigbau-Anteil an den genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern für 2025 auf rund 26,5 Prozent. Damit entsteht statistisch etwa jedes vierte neue Ein- oder Zweifamilienhaus in Fertigbauweise – 2000 lag der Anteil noch bei rund 13 bis 14 Prozent.
Wie hat sich der Fertigbau-Marktanteil seit 2000 entwickelt?
Laut BDF stieg der Anteil von ca. 13–14 Prozent (2000) über ca. 17–18 Prozent (2015) und ca. 21–22 Prozent (2020) auf ca. 26,5 Prozent (2025). Der Trend zeigt seit über zwei Jahrzehnten kontinuierlich nach oben – alle Werte sind gerundete Näherungen der jährlichen BDF-Auswertung.
Was kostet ein Fertighaus pro Quadratmeter 2026?
Die Spannen 2026: Ausbauhäuser beginnen bei etwa 1.300–1.800 €/m², schlüsselfertige Häuser liegen bei rund 2.000–2.800 €/m², Premium- und Architektenhäuser oberhalb von 3.000 €/m². Es handelt sich um Preisspannen für den Hauskörper – Grundstück, Bodenplatte und Baunebenkosten kommen jeweils hinzu.
In welchen Bundesländern sind Fertighäuser besonders verbreitet?
Der Süden Deutschlands gilt traditionell als Fertigbau-Hochburg: Baden-Württemberg und Bayern liegen bei der Verbreitung vorn, auch weil dort viele Hersteller ansässig sind. Dies ist eine qualitative Einordnung – exakte, jährlich aktualisierte Länderquoten veröffentlichen Statistisches Bundesamt und BDF.
Wie viele Baugenehmigungen gibt es aktuell für Einfamilienhäuser?
Die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser ist laut Statistischem Bundesamt seit 2022 spürbar rückläufig – Ursachen sind vor allem gestiegene Bau- und Finanzierungskosten. Bemerkenswert: Trotz sinkender Gesamtzahlen wuchs der Fertigbau-Anteil weiter, weil die Bauweise anteilig gefragt bleibt.
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