Kaufnebenkosten berechnen: Grunderwerbsteuer, Notar und Makler
Neben dem reinen Kaufpreis für Grundstück und Haus kommen erhebliche Nebenkosten obendrauf. Dieser Rechner zeigt Ihnen die Grunderwerbsteuer für Ihr Bundesland, die Notar- und Grundbuchkosten sowie – falls gewünscht – die Maklerprovision. So sehen Sie die realistische Gesamtsumme für Ihr Budget und die Finanzierung.
Ihre Eingaben
Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen: 6,5 %Grunderwerbsteuersatz Nordrhein-Westfalen: 6,5 %. Grundlage: Landesgesetze der Bundesländer, Stand 2026.
Notar und Grundbuch liegen zusammen üblicherweise bei rund 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises (Stand 2026).
Sämtliche Sätze sind gesetzliche bzw. marktübliche Werte für 2026. Die Berechnung ist eine vereinfachte Modellrechnung und ersetzt kein Notar- oder Bankangebot.
Kaufnebenkosten gesamt
38.775 €
das sind rund 8,3 % vom Kaufpreis
Aufschlüsselung
| Kaufpreis (Grundstück und Haus) | 470.000 € |
| Grunderwerbsteuer (6,5 %) | + 30.550 € |
| Notar und Grundbuch (1,75 %) | + 8.225 € |
| Maklerprovision (Käuferanteil 3,57 %) | nicht eingerechnet |
| Kaufnebenkosten gesamt | 38.775 € |
| Gesamtsumme (Kaufpreis plus Nebenkosten) | 508.775 € |
Vereinfachte Modellrechnung, Stand 2026. Die Grunderwerbsteuer wird hier auf den gesamten Kaufpreis umgelegt. Bei getrenntem Grundstücks- und Hauskauf kann die tatsächliche Bemessungsgrundlage abweichen. Notar-, Grundbuch- und Maklerkosten variieren je nach Objekt und Region.
Warum die Kaufnebenkosten in die Finanzierung gehören
Wer eine Immobilie kauft, plant meist mit dem Kaufpreis – und übersieht dabei, dass die Nebenkosten spürbar ins Gewicht fallen. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und eine mögliche Maklerprovision summieren sich je nach Bundesland auf rund 9 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Banken finanzieren diese Posten in aller Regel nicht mit, sie müssen aus dem Eigenkapital gedeckt werden. Wer sie zu spät einplant, gerät schnell in eine Finanzierungslücke.
Den größten Einzelposten stellt in den meisten Fällen die Grunderwerbsteuer. Ihr Satz ist Ländersache und reicht 2026 von 3,5 Prozent in Bayern bis zu 6,5 Prozent in mehreren Bundesländern. Notar und Grundbuchamt kommen mit rund 1,5 bis 2 Prozent hinzu. Beauftragen Sie einen Makler, fällt zusätzlich der Käuferanteil an, der bei privatem Immobilienkauf üblicherweise hälftig geteilt wird. Die offiziellen Grunderwerbsteuersätze der Länder veröffentlicht das Bundesfinanzministerium.
Die reine Bau- und Fertigstellungssumme Ihres Fertighauses ermitteln Sie ergänzend mit unserem Fertighaus-Kostenrechner. Alle Werte auf dieser Seite sind eine vereinfachte Modellrechnung (Stand 2026) und ersetzen kein individuelles Notar- oder Bankangebot.
Häufige Fragen zu den Kaufnebenkosten
Die wichtigsten Antworten zu Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision beim Immobilienkauf 2026.
