| Stauraum von Anfang an | Speis, Abstellraum, HWR und Ankleide als feste Flächen einplanen, nicht nachträglich. | Nebenräume werden zugunsten großer Wohnräume gestrichen und später mit Schränken ersetzt. |
| Sparsame Verkehrsfläche | Erschließung bündeln, Räume auf kurzem Weg anbinden, Durchgangszimmer vermeiden. | Lange Flure und verwinkelte Wege verschenken bezahlte Quadratmeter. |
| Türen und Aufschlag | Aufschlagrichtung jeder Tür einzeichnen und mit Möblierung und Schaltern abgleichen. | Türen schlagen gegen Möbel, Schalter oder andere Türen. |
| Klare Zonierung | Grundriss in Tag-, Nacht-, Verkehrs- und Pufferzonen gliedern. | Laute und ruhige Räume liegen vermischt nebeneinander, Rückzug fehlt. |
| Ausreichende Sanitärräume | Familienbad großzügig, separates Gäste-WC vorsehen, Objekte an Schächten bündeln. | Bad und WC werden zu klein gehalten, morgens entstehen Engpässe. |
| Möblierung mitdenken | Alle Möbel maßstabsgetreu einzeichnen und Bewegungsflächen freihalten. | Der Raum wird nur als Fläche betrachtet, Sofa oder Bett passen nicht. |
| Ausrichtung und Belichtung | Wohn- und Essbereich nach Süden oder Westen, Schlafen und Bad eher nach Osten oder Norden. | Wohnräume liegen nach Norden, Schlafräume bekommen die Nachmittagssonne. |
| Flexibilität für später | Räume neutral zuschneiden, spätere Teilung oder ein Zimmer im Erdgeschoss vorsehen. | Der Grundriss passt nur zur aktuellen Lebensphase. |
| Eigener Technik- und Hauswirtschaftsraum | HWR und Technikraum mit gebündelten Anschlüssen einplanen. | Waschmaschine, Trockner und Haustechnik landen in Bad oder Keller. |
| Schallschutz für Ruheräume | Ruheräume von Sanitär und Treppe abrücken oder mit Pufferzonen trennen. | Bad, WC oder Treppe grenzen direkt an Schlaf- und Arbeitsräume. |