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Bungalow-Grundrisse: ebenerdig wohnen und Preise vergleichen

Vom kompakten 80-m²-Zuschnitt über den Familien-Bungalow und den Winkelbungalow bis zum Bungalow mit Einliegerwohnung: So entdecken Sie den passenden Grundriss – und erkennen, welchen Preis Ihr ebenerdiges Fertighaus mit sich bringt.

Kurzantwort

Welcher Bungalow-Grundriss kostet wie viel?

Bungalow Grundrisse verteilen alle Räume auf einer Ebene — ganz ohne Treppe. Schlüsselfertig bewegt sich der Bungalow 2026 bei etwa 2.000 bis 3.500 €/m², pro m² rund 5 bis 15 Prozent über einem zweigeschossigen Haus, da Bodenplatte und Dach auf größerer Fläche entstehen. Ein kompakter 100-qm-Grundriss für Paare beginnt so bei rund 280.000 €, ein 120- bis 140-m²-Familien- oder Winkelbungalow bei etwa 330.000 €. Ein Bungalow mit Einliegerwohnung kostet mehr, lässt sich über Mieteinnahmen jedoch refinanzieren. Berücksichtigen Sie zusätzlich das größere Grundstück von 600 bis 1.000 m².

Gängige Bungalow-Grundrisse gegenübergestellt

Vier Grundriss-Typen bilden die meisten Bauwünsche ab — von der kompakten Zwei-Personen-Lösung bis zum Mehrgenerationen-Bungalow. Fläche, Zimmerzahl und Eignung erleichtern die erste Orientierung.

Tabellarische Datenübersicht
Grundriss-TypWohnflächeZimmerIdeal fürKurzbeschreibung
Kompakter Bungalow80 – 100 m²2 – 3 ZimmerPaare, Singles, SeniorenEin Grundriss um 100 m² mit offenem Wohn-Ess-Bereich, einem Schlafzimmer sowie einem optionalen Gästezimmer.
Familien-Bungalow120 – 140 m²4 – 5 ZimmerFamilien mit KindernEin Vier-Zimmer-Zuschnitt mit zwei Kinderzimmern, Elternschlafzimmer, Bad und Gäste-WC — rund 120 m² gelten hier als bewährte Wohnfläche.
Winkelbungalow120 – 160 m²4 – 5 ZimmerFamilien, ruhebewusste BauherrenL-förmiger Winkelbungalow Grundriss, der Wohn- und Schlaftrakt voneinander trennt und einen geschützten Innenhof entstehen lässt.
Bungalow mit Einliegerwohnung150 – 200 m²5 – 6 Zimmer + ApartmentMehrgenerationen, VermieterBungalow mit Einliegerwohnung als abgeschlossene zweite Einheit — passend für Angehörige oder als Mietwohnung.

Schlüsselfertig schlägt ein Bungalow 2026 mit etwa 230.000 € (80 m²) bis 520.000 € (180 m²) ohne Grundstück und Baunebenkosten zu Buche. Stand 2026.

Ebenerdiger Fertighaus-Bungalow mit offenem Grundriss und großer Terrasse

3, 4 oder 5 Zimmer: die Raumaufteilung

Der große Pluspunkt eines Bungalows ist die freie Anordnung auf einer Ebene. Der 3-Zimmer-Grundriss verbindet einen offenen Wohn-Koch-Ess-Bereich mit Schlafzimmer und einem flexibel nutzbaren Raum als Büro oder Gästezimmer. Der 4-Zimmer-Zuschnitt ergänzt zwei Kinderzimmer und ein zweites Bad — passend für die junge Familie. Beim 5-Zimmer-Zuschnitt kommt ein separates Arbeits- oder Hobbyzimmer hinzu.

Bei rund 120 m² zahlt sich eine klare Zonierung aus: Wohn- und Essbereich zur Terrasse und zum Garten, die Schlafräume auf der ruhigen, straßenabgewandten Seite. Weiterführende Beispiele finden Sie in unserer Grundriss-Übersicht.

Beispielaufteilungen für 3, 4 und 5 Zimmer

Weil im Bungalow alle Räume auf einer Ebene liegen, entscheidet die Zonierung über den Wohnkomfort. Bewährt hat sich die Trennung in einen offenen, tagsüber genutzten Wohnbereich und eine ruhige Schlafzone, verbunden über eine kurze Diele. Je nach Zimmerzahl verschiebt sich das Verhältnis von Gemeinschafts- zu Individualfläche. Die folgenden drei Beispielaufteilungen zeigen typische Schnitte. Als Zimmer gilt in der Wohnflächenberechnung nach Wohnflächenverordnung (WoFlV, § 2) jeder Raum ab etwa 6 bis 10 m² Nutzfläche; Flächen unter 1 m Raumhöhe zählen nicht mit. Alle Quadratmeterangaben sind Beispielwerte und keine Norm.

3-Zimmer-Bungalow: kompakt für Paare und kleine Haushalte

Im 3-Zimmer-Bungalow liegt der Schwerpunkt auf einem großzügigen, offenen Wohn-Koch-Ess-Bereich, der oft rund 40 bis 45 m² einnimmt. Daneben genügen ein Schlafzimmer und ein flexibel nutzbares Arbeits- oder Gästezimmer; ein Bad und ein kleiner Technikraum vervollständigen den Schnitt. Diese Aufteilung passt auf Wohnflächen von etwa 80 bis 100 m² und eignet sich für Paare, Singles und als Alterswohnsitz, weil die Wege kurz bleiben und wenig Fläche geheizt und gepflegt werden muss.

Beispielaufteilung eines dreizügigen Bungalows mit offenem Wohnbereich links und einer ruhigen Schlafzone rechts, verbunden durch eine kurze Diele.
Beispielaufteilung eines 3-Zimmer-Bungalows auf rund 95 m² – schematisch, nicht maßstabsgetreu.

4-Zimmer-Bungalow: der Klassiker für Familien

Der 4-Zimmer-Bungalow ist die meistgefragte Familiengröße. Neben dem offenen Wohnbereich stehen ein Elternschlafzimmer und zwei Kinderzimmer zur Verfügung; häufig kommen ein Gäste-WC und ein separater Hauswirtschaftsraum hinzu. Auf Wohnflächen um 110 bis 130 m² bleibt der Grundriss übersichtlich, während Eltern- und Kinderzimmer räumlich getrennt an einer gemeinsamen Diele liegen. Wird ein Kinderzimmer später nicht mehr benötigt, lässt es sich ohne Umbau als Arbeits- oder Hobbyraum weiternutzen.

Beispielaufteilung eines Bungalows mit vier Zimmern, bei der Elternschlafzimmer und zwei Kinderzimmer an einer gemeinsamen Diele angeordnet sind.
Beispielaufteilung eines 4-Zimmer-Bungalows auf rund 125 m² – schematisch, nicht maßstabsgetreu.

5-Zimmer-Bungalow: viel Platz für größere Haushalte

Beim 5-Zimmer-Bungalow reicht die Fläche für ein Elternschlafzimmer mit Ankleide oder eigenem Bad sowie drei weitere Zimmer, die als Kinder-, Gäste- oder Arbeitszimmer dienen. Ein zweites Bad und ein Hauswirtschaftsraum sind auf Wohnflächen ab etwa 140 m² gut unterzubringen. Damit ein so großer eingeschossiger Grundriss nicht zu langen Fluren führt, sind Winkel- oder U-Formen häufig die bessere Wahl als ein reines Rechteck.

Beispielaufteilung eines großen Bungalows mit fünf Zimmern, Elternbereich mit Ankleide und zweitem Bad sowie einer klar abgesetzten Schlafzone.
Beispielaufteilung eines 5-Zimmer-Bungalows auf rund 155 m² – schematisch, nicht maßstabsgetreu.

Ausführliche Beispielgrundrisse, Modelle und Preisspannen zum großen Bungalow bündelt die Unterseite Bungalow 5 Zimmer – Grundrisse.

Grundstücksbedarf: warum die GRZ beim Bungalow zählt

Weil der Bungalow seine gesamte Wohnfläche auf einer Ebene ausbreitet, beansprucht er mehr überbaute Grundstücksfläche als ein zweigeschossiges Haus gleicher Wohnfläche. Wie viel Fläche überhaupt bebaut werden darf, steuert die Grundflächenzahl (GRZ) aus dem Bebauungsplan – rechtlich definiert in § 19 der Baunutzungsverordnung (BauNVO). Die GRZ gibt an, welcher Anteil des Grundstücks durch das Gebäude überdeckt werden darf.

Ein Rechenbeispiel: Bei einer festgesetzten GRZ von 0,3 dürfen 30 % des Grundstücks überbaut werden. Für einen Bungalow mit rund 120 m² überbauter Grundfläche ergäbe sich rechnerisch ein Mindestgrundstück von etwa 400 m² allein für den Baukörper – ohne Zufahrt, Terrasse und Garten. Nach § 19 Abs. 4 BauNVO darf die GRZ für Nebenanlagen wie Garagen und Zufahrten um bis zu 50 % überschritten werden. Als grobe Faustregel sollte das Grundstück etwa das Zweieinhalb- bis Vierfache der Wohnfläche umfassen; der genaue Wert hängt von GRZ, Zuschnitt und örtlicher Satzung ab.

Die GRZ und weitere Vorgaben stehen im Bebauungsplan der Gemeinde und sollten früh geprüft werden, da sie die maximale Bungalowgröße und die Stellung des Hauses auf dem Grundstück begrenzen können.

Bauformen: Rechteck, Winkel- und U-Form

Der rechteckige Bungalow ist die einfachste und meist günstigste Bauform, weil er mit wenig Außenwand und einer kompakten Dachfläche auskommt. Bei größeren Grundrissen entstehen darin allerdings schnell lange Flure oder innenliegende, schwer belichtbare Räume. Hier setzen die abgewinkelten Bauformen an.

Der Winkelbungalow ist in L-Form gebaut: Zwei Gebäudeflügel treffen im rechten Winkel aufeinander und umschließen eine windgeschützte, oft nicht einsehbare Terrasse im Innenwinkel. Diese Form trennt Wohn- und Schlafbereich auf natürliche Weise und belichtet auch tiefe Grundrisse gut. Die U-Form geht einen Schritt weiter: Drei Flügel legen sich um einen geschützten Innenhof und schaffen so besonders viel Privatsphäre, brauchen aber ein breiteres Grundstück und mehr Außenwand- und Dachfläche, was die Kosten erhöht.

Welche Form passt, hängt von Grundstückszuschnitt, Wohnfläche und Budget ab. Grundlagen und Merkmale des Haustyps beschreibt die Übersicht zum Bungalow als Fertighaus.

Barrierefreiheit: was der ebenerdige Grundriss ermöglicht

Der größte bauliche Vorteil des Bungalows für barrierearmes Wohnen ist der Wegfall der Treppe – alle Räume sind ohne Stufe erreichbar. Damit ein Bungalow tatsächlich barrierefrei ist, orientiert sich die Planung an der Norm DIN 18040-2 für barrierefreie Wohnungen. Sie beschreibt unter anderem Bewegungsflächen von mindestens 120 cm × 120 cm vor wichtigen Einrichtungen, im rollstuhlgerechten Fall 150 cm × 150 cm, sowie schwellenfreie Übergänge mit maximal 2 cm Höhenunterschied an Türen und zur Terrasse.

Praktisch bedeutet das lichte Türdurchgangsbreiten ab 80 cm, bei Rollstuhlnutzung ab 90 cm, eine bodengleiche Dusche und ausreichend breite Flure. Weil sich diese Maße im eingeschossigen Grundriss ohne Kompromisse umsetzen lassen, gilt der Bungalow als besonders zukunftssicher. Er lässt sich von Anfang an schwellenfrei planen oder so vorbereiten, dass später mit wenig Aufwand nachgerüstet werden kann. Vertiefende Hinweise zu Ausstattung und Förderung gibt der Ratgeber zum barrierefreien Bungalow für Senioren.

Dachformen beim Bungalow

Die Dachform prägt die Silhouette des Bungalows und ist zugleich ein relevanter Kostenfaktor, weil die Dachfläche im Verhältnis zur Wohnfläche groß ausfällt. Klassisch trägt der Bungalow ein Walmdach, das an allen vier Seiten geneigt ist und die niedrige, ruhige Silhouette betont. Es ist in vielen Baugebieten zugelassen und schützt die Fassade rundum vor Witterung.

Der moderne Bungalow setzt häufig auf ein Flachdach für eine kubische Architektur; es ermöglicht eine Dachbegrünung oder die spätere Montage einer Photovoltaikanlage in optimaler Ausrichtung. Zeltdächer mit vier gleich geneigten Flächen zu einer Spitze und flach geneigte Satteldächer kommen ebenfalls vor. Ob und mit welcher Neigung eine Dachform zulässig ist, regelt der örtliche Bebauungsplan – teils sind Dachform, Neigungswinkel und Firstrichtung dort verbindlich festgesetzt und sollten vor der Grundrissplanung geklärt werden.

Worauf es beim Bungalow-Grundriss ankommt

Barrierefreiheit nach DIN 18040-2

Schwellenlose Übergänge, Türbreiten ab 90 cm und Bewegungsflächen von mindestens 120 cm verwandeln jeden Bungalow in einen barrierefreien Grundriss. Ein bodengleiches Duschbad und breite Flure sichern das seniorengerechte Wohnen dauerhaft.

Grundstück und Bebauungsplan prüfen

Ein Bungalow benötigt 600 bis 1.000 m² Grundstück. Klären Sie vor dem Kauf, ob der Bebauungsplan eingeschossige Bauweise, die Grundflächenzahl und die Dachform (Flach-, Walm- oder Zeltdach) für Ihren Wunsch-Grundriss erlaubt.

Platz für eine Einliegerwohnung

Ein Bungalow mit Einliegerwohnung schafft eine abgeschlossene zweite Einheit für Angehörige oder zur Vermietung. Als eigene Wohneinheit kann sie zudem den KfW-Förderrahmen anheben — sehen Sie den separaten Eingang von Anfang an vor.

So planen Sie Ihren Bungalow-Grundriss

Gute Bungalow Grundrisse starten nicht bei der Fassade, sondern beim Alltag. Wer die Wege zwischen Eingang, Küche, Wohnbereich und Schlafzimmer kurz hält, gewinnt merklich an Komfort — gerade weil im Bungalow alles auf einer Ebene liegt und keine Treppe die Räume verbindet. Halten Sie zuerst die Tagesabläufe fest: Wo kommen Einkäufe an, wo entsteht der Wohnmittelpunkt, wie viel Rückzug benötigen die Schlafräume? Aus diesen Antworten ergibt sich fast von selbst, ob ein rechteckiger Baukörper oder ein Winkelbungalow Grundriss besser passt.

Der kompakte Bungalow 100 qm Grundriss bildet den Einstieg für Paare und Senioren: ein offener Wohn-Ess-Koch-Bereich, ein Schlafzimmer, ein großzügiges Bad und ein flexibel nutzbarer Raum. Steigt der Platzbedarf, führt der Weg zum Bungalow 4 Zimmer Grundriss mit 120 bis 140 m². Der Grundriss Bungalow 120 qm gilt vielen Bauherren als ausgewogener Kompromiss aus Raum und Kosten: genug Platz für zwei Kinderzimmer, ein zweites Bad und ein Gäste-WC, ohne dass Grundstück und Heizkosten aus dem Rahmen fallen. Familien mit dem Wunsch nach klar getrennten Zonen wählen häufig den Winkelbungalow, dessen L-Form einen windgeschützten Innenhof entstehen lässt.

Ein besonderer Fall ist der Bungalow mit Einliegerwohnung. Er kombiniert das Hauptwohnen mit einer abgeschlossenen zweiten Einheit — für die eigenen Eltern, das erwachsene Kind oder als Mietwohnung. Da eine echte zweite Wohneinheit entsteht, kann sich der KfW-Förderrahmen erhöhen; die Details klären Sie am besten frühzeitig mit Ihrem Anbieter und Ihrer Bank. Entscheidend ist ein eigener, barrierefreier Zugang, damit beide Parteien unabhängig voneinander wohnen.

Planen Sie den barrierefreien Grundriss von Anfang an ein — auch wenn heute noch niemand im Haushalt eingeschränkt ist. Die Mehrkosten für schwellenlose Übergänge, breitere Türen und ein bodengleiches Duschbad fallen im Neubau gering aus, ein späterer Umbau dagegen teuer. Der Bungalow ist als eingeschossiges Haus die naheliegendste Bauform für dieses vorausschauende, seniorengerechte Wohnen. Tiefer in die altersgerechte Planung führt unser Ratgeber zum barrierefreien Bungalow für Senioren ein.

Bevor Sie sich auf einen Zuschnitt festlegen, lohnt der Blick auf Bauform, Kosten und Anbieter des Haustyps. Sämtliche Grundlagen — von der Dachform über Preise bis zu geeigneten Herstellern — fasst unsere Übersichtsseite zum Bungalow als Fertighaus. Wenn Sie mit einem konkreten Raumprogramm starten möchten, entwerfen Sie Ihren Zuschnitt direkt im Hauskonfigurator und lassen sich anschließend passende Angebote geprüfter Anbieter zusenden. Unter über 3.050 Grundrissen findet sich für nahezu jeden Bungalow-Wunsch eine passende Vorlage.

Moderner Fertighaus-Bungalow mit Flachdach und Terrasse am Abend – Bungalow-Fertighäuser und Preise 2026
Vom Grundriss zum Haus: Bungalow-Fertighäuser reichen vom kompakten 80-m²-Paar-Bungalow bis zur 140-m²-Familienvariante.

Vom Bungalow-Grundriss zum Fertighaus: Preise & nächste Schritte

Steht der Wunsch-Grundriss, folgt die Preisfrage: Fertighaus-Bungalows schlagen 2026 je nach Größe und Ausstattung mit etwa 2.400 bis 3.400 Euro pro Quadratmeter zu Buche — ein Bungalow mit 120 qm Grundriss bewegt sich damit schlüsselfertig meist zwischen 290.000 und 400.000 Euro, kompakte 100-qm-Bungalows entsprechend darunter. Wegen der größeren Dach- und Bodenplattenfläche je Wohnquadratmeter fallen Bungalow-Preise etwas höher aus als beim zweigeschossigen Haus — dafür entfallen Treppe und späterer Umbau fürs Wohnen im Alter. Aktuelle Preisspannen nennt die Übersicht der Fertighaus-Preise 2026, was „schlüsselfertig“ konkret umfasst, erklärt der Ratgeber Schlüsselfertig bauen.

Bungalow-Grundrisse: häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zu Größe, Zimmeraufteilung, Winkelbungalow, Einliegerwohnung und barrierefreier Planung.

Wie groß sollte ein Bungalow-Grundriss sein?
Für ein Paar oder Singles genügen kompakte Bungalow Grundrisse mit 80 bis 100 m² und 2 bis 3 Zimmern. Familien rechnen realistisch mit 120 bis 140 m² und 4 bis 5 Zimmern, damit Kinderzimmer, Bad, Gäste-WC und ein Arbeitszimmer unterkommen. Der kompakte Zuschnitt um 100 m² zählt zu den am häufigsten gewählten, da er ebenerdiges Wohnen mit überschaubaren Kosten verbindet. Weil der Bungalow alles auf einer Ebene unterbringt, wirkt er bei gleicher Quadratmeterzahl großzügiger als ein zweigeschossiges Haus — dafür beansprucht er auch mehr Grundstücksfläche.
Was ist ein Winkelbungalow und wann lohnt er sich?
Ein Winkelbungalow ist L-förmig angelegt: Ein Gebäudeflügel beherbergt den offenen Wohn-, Ess- und Kochbereich, der andere die Schlaf- und Kinderzimmer. Dieser Winkelbungalow Grundriss trennt Ruhe- und Wohnzone deutlich und schafft einen windgeschützten Innenhof oder eine Terrasse in der Winkelmitte. Besonders lohnend ist er bei Familien ab 120 m² und auf Grundstücken, die eine kompakte, breite Bebauung zulassen. Der Nachteil: Mehr Außenwandfläche zieht etwas höhere Bau- und Heizkosten nach sich als beim rechteckigen Baukörper.
Wie plant man einen barrierefreien Bungalow-Grundriss?
Ein barrierefreier Grundriss richtet sich nach der DIN 18040-2: schwellenlose Übergänge, Türbreiten ab 90 cm, Bewegungsflächen von mindestens 120 cm (rollstuhlgerecht 150 cm) vor Sanitärobjekten sowie ein bodengleiches Duschbad. Da der Bungalow ohnehin alle Räume ebenerdig anordnet, bildet er die ideale Grundlage für seniorengerechtes und rollstuhltaugliches Wohnen. Empfehlenswert sind zudem breite Flure, eine gut erreichbare Küche und ein Schlafzimmer in Bad-Nähe. Details liefert unser Ratgeber zum barrierefreien Bungalow.
Wie viel Grundstück braucht ein Bungalow?
Da der Bungalow seine gesamte Wohnfläche auf einer Ebene verteilt, fällt der Grundstücksbedarf höher aus als beim Geschosshaus: Realistisch sind 600 bis 1.000 m², je nach Wohnfläche, Grundflächenzahl (GRZ) und den Abstandsflächen zum Nachbarn. Ein Bungalow mit 120 m² Wohnfläche belegt inklusive Terrasse, Zufahrt und Garten rasch 700 bis 850 m². Kontrollieren Sie vor dem Grundstückskauf unbedingt den Bebauungsplan — er muss eingeschossige Bauweise ausdrücklich erlauben.
Was kostet ein Bungalow als Fertighaus 2026?
Ein Bungalow als Fertighaus schlägt 2026 schlüsselfertig mit etwa 230.000 € (80 m²) bis 520.000 € (180 m²) zu Buche, ohne Grundstück. Pro Quadratmeter liegt der Bungalow rund 5 bis 15 Prozent über einem zweigeschossigen Einfamilienhaus, da Bodenplatte und Dach auf einer größeren Fläche entstehen. Ein Bungalow mit Einliegerwohnung kostet entsprechend mehr, kann die Mehrausgaben über Mieteinnahmen oder eine geförderte zweite Wohneinheit jedoch teilweise wettmachen. Werte ohne Grundstück und Baunebenkosten (15 bis 20 Prozent), Stand 2026.
Wie viele Zimmer hat ein typischer Bungalow-Grundriss?
Die Zimmerzahl richtet sich nach Wohnfläche und Haushaltsgröße. Kompakte Grundrisse bis etwa 100 m² haben meist 3 Zimmer für Paare oder kleine Haushalte. Der 4-Zimmer-Bungalow um 110 bis 130 m² ist die häufigste Familiengröße. Ab rund 140 m² sind 5 Zimmer mit zweitem Bad gut unterzubringen. Alle Räume liegen dabei ebenerdig auf einer Ebene ohne Treppe.
Was besagt die GRZ für einen Bungalow-Grundriss?
Die Grundflächenzahl legt fest, welcher Anteil des Grundstücks überbaut werden darf, und ist in § 19 der Baunutzungsverordnung geregelt. Bei einer GRZ von 0,3 dürfen 30 Prozent überbaut werden. Ein Bungalow mit 120 m² Grundfläche bräuchte rechnerisch mindestens rund 400 m² Grundstück allein für den Baukörper. Für Garagen und Zufahrten darf die GRZ um bis zu 50 Prozent überschritten werden.
Wie breit müssen Türen in einem barrierefreien Bungalow sein?
Die Norm DIN 18040-2 für barrierefreies Wohnen nennt eine lichte Türdurchgangsbreite von mindestens 80 cm, bei rollstuhlgerechter Nutzung mindestens 90 cm. Türschwellen dürfen höchstens 2 cm hoch sein, und Bewegungsflächen sollen mindestens 120 cm × 120 cm betragen, im Rollstuhlfall 150 cm × 150 cm. Solche Maße lassen sich im ebenerdigen Bungalow ohne Kompromisse umsetzen.
Welche Dachform ist für einen Bungalow am günstigsten?
Tendenziell ist ein einfaches Flach- oder flach geneigtes Dach über einem rechteckigen Grundriss am wirtschaftlichsten, weil wenig Dachfläche und keine komplizierten Anschlüsse entstehen. Das klassische Walmdach ist aufwendiger, betont aber die typische Silhouette. Da die Dachfläche im Verhältnis zur Wohnfläche groß ist, wirkt die Wahl beim Bungalow stärker auf die Kosten als bei zweigeschossigen Häusern. Der Bebauungsplan schränkt die Auswahl oft ein.
Wann lohnt sich beim Bungalow eine U-Form statt eines rechteckigen Grundrisses?
Eine U-Form lohnt sich vor allem bei großen Grundrissen ab etwa 150 m², wenn viel Privatsphäre gewünscht ist. Drei Gebäudeflügel umschließen einen geschützten Innenhof und belichten auch tiefe Räume gut, während lange Flure vermieden werden. Gegenüber dem rechteckigen Baukörper braucht die U-Form ein breiteres Grundstück und mehr Außenwand- sowie Dachfläche, was die Baukosten um einen zweistelligen Prozentbetrag erhöhen kann.
Wie groß ist der Wohnbereich in einem Bungalow-Grundriss üblicherweise?
Der offene Wohn-Koch-Ess-Bereich ist das Herzstück des Bungalows und nimmt in der Praxis häufig 40 bis 55 m² ein. Im 3-Zimmer-Grundriss sind rund 42 m² üblich, in größeren Modellen entsprechend mehr. Als Zimmer im Sinne der Wohnflächenverordnung gilt ein Raum ab etwa 6 bis 10 m² Nutzfläche. Die konkreten Werte sind Beispielangaben und variieren je nach Grundriss und Anbieter.

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